Naheo

Vertrag zur Auftragsverarbeitung

nach Art. 28 DSGVO · Stand: 29. Juli 2026

Dieser Vertrag wird mit Vertragsschluss zwischen dem Kunden (Verantwortlicher) und clickFLUT – Online Marketing, Inhaber Ricky Langhans (Auftragsverarbeiter) wirksam.

1. Gegenstand und Dauer

Gegenstand ist die Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Auftragsverarbeiter zur Erbringung der in den AGB beschriebenen Leistungen. Die Dauer entspricht der Laufzeit des Hauptvertrags.

2. Art und Zweck der Verarbeitung

Abruf von Bewertungen aus dem Google-Unternehmensprofil des Verantwortlichen, Erstellung von Antwortentwürfen mithilfe künstlicher Intelligenz, Speicherung im Kundenkonto sowie Veröffentlichung freigegebener Antworten.

3. Art der Daten und Kategorien betroffener Personen

Daten: angezeigter Name und Bewertungstext bewertender Personen, Bewertungszeitpunkt und Sternwertung, vom Verantwortlichen hinterlegte Betriebsangaben, Kontaktdaten der Nutzer des Kundenkontos.

Betroffene: Personen, die den Betrieb des Verantwortlichen bei Google bewertet haben, sowie Beschäftigte des Verantwortlichen als Kontonutzer.

4. Pflichten des Auftragsverarbeiters

Der Auftragsverarbeiter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Verantwortlichen. Er verpflichtet die mit der Verarbeitung befassten Personen zur Vertraulichkeit, unterstützt den Verantwortlichen bei Betroffenenanfragen und bei der Einhaltung der Art. 32 bis 36 DSGVO und meldet Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten unverzüglich.

5. Technische und organisatorische Maßnahmen (Art. 32 DSGVO)

6. Unterauftragsverarbeiter

Der Verantwortliche stimmt dem Einsatz folgender Unterauftragsverarbeiter zu:

UnternehmenZweckOrt
STRATO GmbH, BerlinHosting der AnwendungDeutschland
OpenRouter, Inc., USAErstellung der AntwortentwürfeUSA (EU-Standardvertragsklauseln)
Google Ireland Limited, DublinSchnittstelle zum UnternehmensprofilIrland
Stripe Payments Europe, Ltd., DublinZahlungsabwicklungIrland

Wechsel oder Ergänzungen teilt der Auftragsverarbeiter mindestens vier Wochen im Voraus in Textform mit. Der Verantwortliche kann binnen zwei Wochen widersprechen; in diesem Fall besteht ein Sonderkündigungsrecht.

7. Kontroll- und Auskunftsrechte

Der Verantwortliche kann sich von der Einhaltung dieses Vertrags überzeugen. Der Auftragsverarbeiter stellt auf Anfrage die erforderlichen Nachweise bereit und ermöglicht nach angemessener Vorankündigung Überprüfungen.

8. Löschung und Rückgabe

Nach Beendigung des Hauptvertrags löscht der Auftragsverarbeiter die verarbeiteten Daten binnen 30 Tagen oder gibt sie auf Wunsch heraus, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.